Chris Mennel: Nomadenkunst
Texte aus der Wanderzeit

Wir wandern alle durchs Leben. Ich halte das manchmal fest. Ich zeige manches Streben und vieles, das mich erpresst. Das Wandern läuft langsam munter. Anfangs lief es eher als Qual. Zufällig ging ich nicht unter und baue jetzt ein "Denk mal". Ihr habt mir nicht zu erlauben, dass ich auf euch warte. Ihr braucht mir nicht zu glauben den Dreck, aus dem ich karrte. Das Leben fließt zum See, in dem ich staunend bade. Kunst ist mein Metier. Vorerst bleib ich Nomade.

Die vier Allegorien im Bild sind: Der Hofnarr. Der Biedere. Ich. Das Komplexe.

Von 2004 bis 2015 offerierte ich Angebote einer mobilen Kunst, einer Straßenkunst. Dieses Konzept ist einerseits beendet, denn ich arbeite nicht mehr für Kleingeld. Andererseits möchte ich, wenn je mehr als Kleingeld da ist, rebellische Kunst unterstützen. In diesem Sinne lassen wir hier mal den Traum vom Kunst-Tramp bestehen.

Rings um das Nomaden-Konzept entstanden ab 2008 zahlreiche textliche Selbsterklärungen, die hier erhalten bleiben - sozusagen der Nomaden-Kopf spricht noch, während der Rumpf schon weiter strebt. Z.B. der gereimte Texkommentar oben, in seinem Spagat aus Vorwurf und Angreifen, aus Jammern und Einverständnis gefällt mir weiterhin. Worum es künstlerisch ging, erläutern zum Abschluss dieser Seite die nun nicht mehr geltenden Nomadenkunst-Angebote:

Mit Laptop und Drucker:

Persönliches Fraktal

Deine Motive als Künstler

Aus dem Koffer:

Flammkunst

. Mit Fahrzeug:

Artist Taxi

Malmusik

psycho.land

Wortschau