Bundesverband für Jugendvideoarbeit (BVJA)

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Trickfilm - eine Spielwiese für Einzelgänger oder auch gruppenfähig? Oft zeigt uns schon der Aufbau der Geräte, wo es lang geht :-)  Historischer Bericht aus einem BVJA-Workshop "Trickfilme mit Video":

1. In Gruppen drehen, aber paarweise schneiden
Direkt an der Schnitteinheit sitzen typischerweise zwei Leute. Zwischen ihnen gibt es oft nochmals die Unterteilung, dass eine Person den Inhalt und die andere Person die technische Durchführung als Schwerpunkt wählt. Rings um sie herum können sich Leute dazusetzen und - stellen. Aber die gehen auch wieder, wenn sie genug hineingeschnuppert haben.

2. Gleich nach dem Erlernen erklären müssen
Wenn die nächsten zwei Leute an der Schnitteinheit loslegen, werden sie vom vorangegangenen Duett betreut. Statt dass gleich nach dem "Fachfrau/Mann" gerufen wird, versuchen die Vorgänger, mit ihrem Know-How den Nachfolgern auf die Sprünge zu helfen.

3. Hotline plus selbstständige Arbeit
Der/die WorkshopleiterIn gibt natürlich eine Anfangseinweisung für die ganze Gruppe und weist die jeweils ersten Teilnehmer nochmals einzeln in die Geräte ein. Aber dann zieht er sich in den Nebenraum zurück und "liest Zeitung" oder läuft locker und konzeptfrei durch die Aktivitäten. Wenn ihm was auffällt, weist er drauf hin. Ansonsten soll er erst gerufen werden, wenn die Selbsthilfe spürbar steckenbleibt.

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Früh kamen die Computer zum BVJA: Videoarbeit an einem Amiga-PC 1992

4. Gleitende Anwesenheit weniger
Um eine Schnitteinheit sollten sich eigentlich nur etwa vier Leute gruppieren: zwei, die dran arbeiten. Zwei, die vorweg dran saßen und dann irgendwann gehen. Und zwei, die anschließend drankommen und schon mal im Gelände herumhängen. Zwischendurch gibt es größere Gruppentreffs, bei dem man Ergebnisse betrachtet und das weitere organisiert.