Bundesverband für Jugendvideoarbeit (BVJA)

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So sahen wir früher aus :-) Ein bisschen sind wir jetzt noch so drauf :-o

Täglich 60.000 neue Privatfilme in den Filmservern im Internet. Zahlreiche konkurrierende Datenbanken für anspruchsvolle Kurzfilme. Weltweite Webcams. 
Virtual Jockeys (VJs) bedienen aus ihrem Laptop öffentliche Musik mit Filmbildern. Handies spulen Minifilme ab. Gewaltfilme, Pannenspaß, Erotisches und Musicclips sind am beliebtesten. Brot und Spiele: Der selbstgedrehte Film hat sich ins Licht gedrängt.

Und wie es so ist bei Revolutionen: Verunsichert starren die Gründer auf das, was sich da mit der Vermassung verschoben, verplumpt und verabschiedet hat.

Der BVJA zählt zu den Gründern. "Jugenvideoarbeit" - das Wort stammt von 1986, als Jugendliche ihre instinktiven Raumnahmen noch sozialarbeiterisch benannten. 

Einige damalige Jugendliche haben nun schon wieder Jugendliche als Kinder. Und sie schlagen uns vor: Nennt euch "Bund visionärer junger Artisten". Seid Zuschauer dessen, was das Volk und das Internet und die Gewerbetreibenden selbst in die Hand genommen haben. Sucht euch eine Nische und seid gut darin.

Okay, der Vorschlag gefällt uns. Zwischen dem ewigen "Bund Deutscher Filmamateure e.V." und dem nach wie vor eifrigen "Bundesverband für Jugend und Film e.V." sind wir - weil wir´s mögen - die Freunde und Förderer junger Medienkunst. Wobei wir den Kunstbegriff anti-elitär handhaben: Graffiti an den Mauern ist Kunst, die Angebote der Kunstgalerien sind oft peinlich.

Daneben betreiben wir ein bisschen vergnügte Geschichtspflege: Hihi, waren die Videokameras 1986 groß! Und Super 8 war noch das volle Parallelmedium. Video an der Schule zu drehen, das war Pionierarbeit... Oje, war das ein Gebastele, um 1996 schon auf einem Computer Videoschnitt zu schaffen....  Wow, welche Filmhämmer man dann 2006 selbst bis zur DVD produzieren kann... Dann 2009 - zack, steht der Film in Youtube...

1986 wurde der BVJA gegründet. Also wurde er 2004,  mit 18 Jahren, volljährig. Die Pionierzeit war da vorbei. Alle filmten und alle schauten zu.

Soweit in Kürze zum in über zwanzig Jahren Videogeschichte vielfach erweiterten, geschüttelten und erneuerten Konzept des BVJA.