Chris Mennel: 

Ausstellung der Besucher der Ausstellung
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Besucher einer Ausstellung beim Betrachten eines meiner Bilder, fotografisch festgehalten und selbst wieder ausgestellt.

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Die Parade der Besucher

Wenn das sekundenkurze Nebenbei zu Granit wird, erstarrt, in Fotos festgehalten

Das hier ist ein Projekt. Diese Homepage erläutert es anhand einer ersten Aktion, mit Querbezug zu einer ersten Ausstellung in "Second Life".

Es gibt eine Nebenbotschaft in all den Bildern: Es ist schön, als Künstler Besucher zu haben, Themen zu liefern, Stoff zu bieten.

Hier auf den Seiten habe ich noch relativ einfach die Bilder der Besucher verfremdet. 2014/15 gab es dann ein Beispiel für aufwendiges (und es ist dann teuer) Gestalten von Besucher-Porträts

Im Rahmen dieser Ausstellung wuchsen auch noch ein paar Gedichte

Kirchenraum? Spielplatz? Therapiezentrum? Nein, Impressum!

Die Besucher einer Kunstausstellung wünsche ich mir als Kunstfiguren. Ein bisschen spielt ein Teil der Besucher da auch von vorneherein mit. Einen Hut aufsetzen, das schrillste Kleid anziehen: Danke! Und auch die Gesten - das Darüberstehen. Das Darinversinken. Das Nichtzurkenntnisnehmen. Das Häppchenessen: Leute, ihr seid nah an der Kunstschwelle.

Ich habe euch fotografiert, in einer Gemeinschaftsausstellung in Köln, bei der ich erst spät in der Rede des Galeristen als ausstellender Künstler enttarnt wurde. Und auf dieser Seite spiele ich ein bisschen mit den Fotos von euch, liebe Besucher. Das Spielen hat einen rechtlichen Grund: Ihr solltet nicht mehr zu erkennen sein. Das Spielen kommt aber auch von selbst. Ihr wart gut drauf an diesem Abend, und ich freue mich, da noch ein bisschen bei der Szene zu bleiben.

Der Überprojekt zu dieser Idee (mit bisher zwei Durchführungen) heißt "Visionum, das Museum der Ausstellungen"

Noch eine Überblicksstufe höher gibt es dann ein Kunstportal. Die künstlerischen Ergebnisse der Ausstellung können eingegliedert werden in Phantaphoto.